[Kulturtransport] Info: Robert Carl Blank 'Still can’t go home...'

 

Robert Carl Blank:
»Still can’t go home...«

Samstag, 30. August 2008, 20:00 Uhr
Ort: Bostelmanns Saal, Frelsdorf
Eintritt: 10,00 EUR

Robert Carl BlankEin Singer/Songwriter, der nach 10 Jahren ›worldwide travelling‹ seinen musikalischen Reisebericht liebevoll aufgenommen hat und nun veröffentlicht.
Ein Album mit 14 Songs zwischen warmem Pop und Folk und akustischem Rock mit zupackender Kraft, die nicht am Reissbrett entstanden, sondern aus 10 Jahren intensivstem Leben auf einer selbstgebuchten Welttournee heraus geschrieben wurden.
Ein Sound wie er heute nur noch ganz selten gemacht wird – grösstenteils live eingespielt auf 2"-Tonband und ohne digitale Hilfsmittel auf analoger Ebene produziert bis zum fertigen Master, das Greg Calbi bei Sterling Sound, New York (der u.a. Norah Jones, John Mayer und Paul Simon’s Graceland gemastert hat) für diese audiophile Aufnahme erstellt hat.

Es gibt sie, diese Singer/Songwriter, die jahrelang unterwegs sind, Konzert nach Konzert spielen, ihre Songs unterwegs schreiben und, unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens, eine Ehrlichkeit und künstlerische Tiefe entwickeln, dass man sich fragt: »warum ist denn der noch nicht berühmt?«
Robert ist ein solcher Troubadour im wahrsten Sinn des Wortes. Der 33-jährige Wahl-Hamburger, teils Wahl-Frankfurter tchechischer Abstammung lebt für und mit seiner Musik, folgt ihr wohin sie ihn zieht auf dieser Welt. Er gibt knapp 200 Livekonzerte im Jahr, größtenteils solo mit akustischer Gitarre und seiner sanftmelancholischen, dann wieder rockig-souligen Stimme. In Bars, Cafés und Clubs in Deutschland, aber oftmals auch in Dänemark, Schweden, Finnland und Australien.
Seine Songs sind eine Melange aus warmen Pop-, Rock- und Folkelementen und liegen irgendwo in der Nähe von Crowded House, Powderfinger, Damien Rice und Marc Cohn. Zwischen wunderschönen Melodien, eingängigen Refrains, beeindruckenden Gitarrenarrangements und ganz verhaltenen, dann wieder treibenden Rhythmen hat Robert seinen eigenständigen Sound, seine eigene Sprache gefunden. Seine Songs vermitteln großes Gefühl mit viel Weite und erzählen vom Unterwegssein und von Lebenswegen und -umwegen, von Rastlosigkeit und Suche, von falschen Kompromissen, von Verlust und Wiedergefundenem.
Die Karriere des ehemaligen Politik- und Amerikanistikstudenten begann während seiner Praktikumszeit in den späten 90ern beim Illinois Humanities Council in Chikago, als er den Blues-Altmeister Carl Weathersby kennenlernte und mehrere USA-Torneen mit ihm spielte.

»Carl Weathersby war 60 und fuhr einen alten Chevy. Sie nannten mich ›white cracker‹ in der Band, weil ich der einzige Weisse war. Auf die Frage, wie lang er denn so noch unterwegs sein wollte, sagte Carl ›wrong question – it's all about how many bars you can swing‹ – eine Lebensphilosophie, die viele Weichen für meinen weiteren Weg gestellt hat.«

Gefolgt wurde die Chikagoer Zeit von einem anderthalbjährigen Aufenthalt in Australien, bei der der Lebensweg als ›travelling musician‹ manifestiert wurde. Dieses bewusste persönliche Abnabeln von der heimischen Musikszene war eine Selbstentdeckungsreise – vom Teamplayer in einer Band zum Solo Act mit akustischer Gitarre, Robert lernte energisch und durstig und entwickelte sich schnell zu einem charismatischen Sänger und Performer mit eigener Note.
Er ließ sich in den Städten Australiens keine der zahlreichen Jam-Session entgehen und wurde vor Ort innerhalb weniger Wochen ein gefragter Bühnenact. So gastierte er nach über 3 Monaten Aufenthalt in Darwin fast ein halbes Jahr in Cairns – als Solo Act in Cafes, Kneipen und Restaurants, aber auch als Frontsänger von zwei Club Bands (Elite Squad und Windy City Soul Train). Die Eindrücke und Erfahrungen dieser Zeit nutzend, komponierte Robert mehr denn je zuvor.
Auch heute spielt er jedes Jahr eine mehrwöchige Australientournee.

 
 
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